Beratungsbesuche zum Nachweis bei der Pflegekasse

Wer die Pflege und Betreuung durch Angehörige oder Freunde in der häuslichen Umgebung selbst übernimmt und dafür Pflegegeld bezieht, ist verpflichtet, einen Beratungsbesuch (Qualitätssicherungsbesuch) von einem zugelassenen Pflegedienst durchführen zu lassen. Die Beratungsbesuche dienen zur Unterstützung nicht professioneller Helfer, z. B. Familienangehörige oder Freunde. Unsere erfahrenen Pflegefachkräfte helfen den Helfern bei der Pflege zu Hause.

Alles gut? – miCura Pflegeprofi gibt individuelle Tipps für den Alltag

Die Beratungsbesuche sollen eine regelmäßige Hilfe sein und pflegefachlich unterstützen. Die Pflegefachkraft, die zu Ihnen nach Hause kommt, kann Probleme erkennen, Ihnen mit praktischen Tipps helfen, Ratschläge für die Pflegeaufgaben geben und Lösungen anbieten. Folgende Themen können mit dem Pflegedienst-Mitarbeiter z.B. besprochen werden:

  • Welche Hilfe und Entlastungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Pflegehilfsmittel sind sinnvoll und wie werden diese beschafft?
  • Welche Hebe- und Lagerungstechniken können die Pflege erleichtern?
  • Welche Veränderungen in der Wohnung sind im Alltag hilfreich?
  • Ist der Pflegegrad noch ausreichend?

Wir beraten Sie individuell und ausführlich.

Ist eine erneute Begutachtung zur Feststellung eines höheren Pflegegrades ratsam? Dann bereiten wir auch auf Wunsch mit Ihnen gemeinsam das Gespräch mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bzw. medicproof vor.

Nutzen Sie die Beratungsbesuche.

Sie brauchen keine Sorge zu haben: Bei den Beratungsbesuchen geht es nicht um Kontrolle, sondern darum, Ihnen im Alltag die Pflege zu erleichtern!

Gut zu wissen

Wie oft muss ein Beratungsbesuch stattfinden?

  • Bei Pflegegrad 2 und 3: Ein Beratungsbesuch pro Halbjahr
  • Bei Pflegegrad 4 und 5: Ein Beratungsbesuch pro Vierteljahr
  • Bei Pflegegrad 1: Alle Pflegebedürftigen, die schon körperbezogene Pflegemaßnahmen erhalten, können freiwillig einen Beratungsbesuch pro Halbjahr in Anspruch nehmen.

Kosten entstehen Ihnen keine, diese werden von Ihrer Pflegekasse übernommen.